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+++ NEWS +++ AKTUELLES +++ Urlaubsrecht: Arbeitgeber muss handeln, sonst kein Verfall von Urlaubsansprüchen +++ 22.02.19 +++

Bisher galt, dass Urlaub am 31.12. verfällt – außer, wenn er krankheits- oder betriebsbedingt nicht gewährt werden konnte. Dem brandneuen Urteil des Bundesarbeitsgerichts zufolge erlischt Urlaub am 31.12. eines Kalenderjahres nur noch dann, wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer zuvor konkret und rechtzeitig, aber erfolglos, dazu aufgefordert hat, den Urlaub zu nehmen. Zugleich muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer darauf hinweisen, dass der Urlaubsanspruch andernfalls mit Ablauf des Urlaubsjahres oder des Übertragungszeitraumes erlischt.

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Basiszinssatz

Der Basiszinssatz ist der Maßstab für die Berechnung des gesetzlichen Verzugszinses. Er beträgt im Normalfall 5 %-Punkte über dem Basiszinssatz und wird jeweils am 01.01. und am 01.07. eines jeden Jahres angepasst.

Zur Zeit beträgt er -0,88 Prozentpunkte (Stand seit 01.01.2017), und ist damit negativ.

Das bedeutet, dass der gesetzliche Zinssatz bei 4,12 Prozentpunkten liegt - im Business-Bereich, also wenn ein Verbraucher nicht beteiligt ist, sogar bei 7,12 und bei Handelsgeschäften, die nach dem 28.07.2014 geschlossen wurden, sogar bei 8,12.

Die Europäische Zentralbank veröffentlicht die jeweils aktuellen Zinssätze und die historische Entwicklung.