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+++ NEWS +++ AKTUELLES +++ Urlaubsrecht: Arbeitgeber muss handeln, sonst kein Verfall von Urlaubsansprüchen +++ 22.02.19 +++

Bisher galt, dass Urlaub am 31.12. verfällt – außer, wenn er krankheits- oder betriebsbedingt nicht gewährt werden konnte. Dem brandneuen Urteil des Bundesarbeitsgerichts zufolge erlischt Urlaub am 31.12. eines Kalenderjahres nur noch dann, wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer zuvor konkret und rechtzeitig, aber erfolglos, dazu aufgefordert hat, den Urlaub zu nehmen. Zugleich muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer darauf hinweisen, dass der Urlaubsanspruch andernfalls mit Ablauf des Urlaubsjahres oder des Übertragungszeitraumes erlischt.

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Die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses

Ob und wie eine Kündigung wirksam ausgesprochen wurde, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Dies können sowohl formale Gründe als auch inhaltliche Gründe sein. Eine Kündigung ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung und wird damit formal erst mit deren Zugang wirksam. Im Arbeitsrecht muss - sofern der Grenzwert des Kleinbetriebes überschritten ist - zudem ein Kündigungsgrund vorliegen. Außerordentliche oder fristlose Kündigungen von Arbeitsverhältnissen sind nur unter besonderen Umständen wirksam. Informieren Sie sich zum Thema fristlose Kündigungen hier.

Immer wieder beschäftigt sich das Bundesarbeitsgericht mit den Voraussetzungen einer wirksamen Kündigung. Lesen Sie mehr über

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©Kirsten Weigmann